E-Commerce Informationen vom Ideendetektiv.In den bisherigen Beiträgen zum Thema Bestellabbrüche in Onlineshops wurden bereits verschiedene Hürden besprochen, die einen Kunden dazu veranlassen, mitten im Kaufvorgang eine Bestellung abzubrechen. Hürden, auf die der Shopbetreiber selbst Einfluss nehmen kann. Bei technisch bedingten Ursachen ist das meist nicht ohne Weiteres möglich. Dennoch lohnt es sich, auch diesem Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Oft kann man hier, wenn auch in begrenztem Rahmen, mit einigen Tipps Abhilfe schaffen.

Umsatzkiller Ladezeiten

Webkäufer sind ungeduldig. Die Ansprüche der aktiven Internetnutzer an „die schnellstmögliche“ Ladezeit sind hoch. Alles, was den Käufer Zeit kostet, kann ihn zu einem Bestellabbruch drängen. Auch wenn in Zeiten leistungsstarker DSL-Verbindungen manche Probleme aus der Internet-Steinzeit für den Laien kaum noch von Bedeutung sein mögen: diese Regeln gelten auch noch heute:

  1. Reduzieren Sie die Bildgröße Ihrer Produktbilder. Denken Sie an die mobilen Nutzer, die keine unnötigen Datenmengen herunterladen wollen und elend lange Ladezeiten durch Wegklicken abstrafen. Hier können Sie schon bei der Anlage eines Artikels selbst in den Optimierungsprozess eingreifen.
  2. Beobachten Sie die Besucherzahlen Ihres Shops und prüfen Sie, ob ein Upgrade ihres Hostingpaketes nicht eine signifikante Beschleunigung ihres Webauftritts ermöglicht. Hier wird häufig am falschen Ende gespart.
  3. Aktivieren Sie, wenn möglich, die Optionen Dateikomprimierung und Cache für ihren Onlineshop.

Technische Probleme

Vor Fehlern ist niemand sicher. Sie sind der Preis für kurze Produktlebenszyklen im Internet. Echte Programmfehler kommen nicht selten vor. Sie werden in der Regel vom Shopanbieter schnell durch regelmäßige Updates und sogenannte Bugfixes behoben. Diese können schnell eingepflegt werden. Allerdings führen ständige Weiterentwicklungen und wachsende Anforderungen an die Shopsoftware nicht selten zu Fehlern, die  auf unzureichend geprüfte Upgrades oder die Verwendung von Modulen von Drittanbietern zurückzuführen sind. Hilfe können Sie meist durch Hinweise und Tipps in den einschlägigen Foren, die sich mit Ihrer Shopsoftware befassen, finden.

Prüfen Sie regelmäßig die Funktionen Ihres Shops. Besonders nach der Installation eines Upgrades oder eines Erweiterungsmoduls. So entdecken Sie Fehler im System vielleicht vor Ihren Kunden und haben so die Chance, rechtzeitig zu reagieren.

Weitere Informationen:

Lesen Sie auch meine vorherigen Beiträge über die Auswirkungen von

  1. irreführenden und widersprüchlichen Informationen,
  2. zu wenig Zahlungsarten,
  3. keiner Bestellmöglichkeit als Gast,
  4. unvollständigen Kosten- und Kundeninformationen und
  5. mangelnde Übersicht, fehlende Angaben und eine fehlende Optimierung für mobile Besteller
  6. zu wenig Vertrauen zum Anbieter und zu den Produkten

auf die Bestellabbrüche in Onlineshops.

 

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Bestellabbbrüche im Onlineshop – lange Ladezeiten und technische Probleme
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