Dieser Beitrag wurde bereits am 03. 05. 2012 veröffentlicht. Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist daher möglicherweise nicht mehr auf dem neuesten Stand.


Facebook Zahlen und Fakten Januar 2012 (Ausschnitt)Gemäß einer BITKOM-Studie (Januar 2012) sind 92 Prozent der Jüngeren in sozialen Netzwerken aktiv. 78 Prozent der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer greifen täglich darauf zu und insgesamt sind drei Viertel aller Internetnutzer Mitglied in einer Community oder einem sozialen Netzwerk. Einen großen Anteil am World Wide Web haben „soziale Netzwerke. Sie sind zu einem der beliebtesten Treffpunkte im Internet geworden. Das Internet ist bereits eines der wichtigsten Medien zur Informationsverbreitung und Beschaffung. Schon heute besuchen 61% der deutschen Bevölkerung täglich das Internet.

Social Media Networking entwickelt sich zum wichtigsten  Instrument für Werbung und Verkauf im Bereich der Freizeitgestaltung, noch vor TV und Radio.

Warum nutzen User soziale Netzwerke?

  • An erster Stelle steht generell die Kommunikation mit anderen Mitgliedern im Vordergrund der Nutzer (79%).
  • Nicht überraschend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass als Motivation für eine deutliche Mehrzahl der Nutzer (71%) „sich über Freunde informieren“ an erster Stelle steht. 37% der Befragten wollen neue Freunde und Bekannte kennenlernen.
  • Etwa ein Viertel (28%) nutzt die sozialen Netzwerke außerdem als Informationskanal.
  • 60% Prozent nutzen die Netzwerke täglich. Unter den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 78%.

Wer nutzt soziale Netzwerke und wofür?

Von besonderer Bedeutung für die Nutzer ist das Thema Datenschutz. 96 Prozent der befragten Nutzer gaben an, bei der Auswahl einer Community sei die Sicherheit ihrer persönlichen Daten wichtig oder sehr wichtig. 93 Prozent dagegen bewerten die Einstellungsmöglichkeiten zur Privatsphäre als  ein entscheidendes Kriterium. Was den Schutz ihrer persönlichen Daten angeht, sind die Nutzer in Deutschland sensibel und aufmerksam. 77 Prozent der Mitglieder in Communities und sozialen Netzwerken nutzen aktiv die Möglichkeiten die Einstellungen  zur Privatsphäre ihres Netzwerks aktiv ihren individuellen Bedürfnissen anpassen zu können.

Die Benutzerfreundlichkeit eines Netzwerks ist für 88 Prozent der User wichtig.

Was sind eigentlich soziale Netzwerke?

Soziale Netzwerke im Sinne der Informatik sind Netzgemeinschaften bzw. Webdienste, die Netzgemeinschaften beherbergen. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Benutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (User Generated Content), bezeichnet man diese auch als soziale Medien.

Soziale Netzwerke stehen umgangssprachlich für eine Form von Netzgemeinschaften, welche technisch durch Web-2.0-Anwendungen oder Portale beherbergt werden. Im Englischen existiert der präzisere Begriff des Social Network Service. Die deutschen Begriffe „Gemeinschaftsportal“ oder „Online-Kontaktnetzwerk“ sind eher weniger gebräuchlich.

Bereits etablierte soziale Netzwerke finanzieren sich meist durch Mitgliedsbeiträge sowie verschiedene Formen von Werbung und Sponsoring. Da die Dienstbetreiber Zugriff auf den sozialen Graphen der beherbergten Netzgemeinschaft haben, also wissen, welches Mitglied mit welchen anderen Mitgliedern in Relation steht, verfügen diese über eine kommerziell interessante Informationsbasis, etwa für zielgruppengerichtete Werbung.

Die Platzhirsche und andere Netzwerke

Lassen wir zunächst die aktuellen Zahlen (Stand Januar 2012) von Facebook für sich sprechen:

  • 800 Millionen Facebook Nutzer weltweit
  • 50% davon loggen sich täglich auf Facebook ein
  • Durchschnittlich 130 Freunde pro Nutzer
  • 4 Milliarden Inhalte werden täglich gepostet
  • 1,75 Milliarden Bilder werden pro Woche hochgeladen
  • 350 Millionen nutzen Facebook auf einem mobilen Endgerät
  • 22 Millionen aktive Facebook Nutzer in Deutschland
  • 1,32 Millionen davon in Berlin, 850 Tausend in München, 710 Tausend in Hamburg, …

Quelle: allfacebook.de

Facebook, XING, LinkedIn, Twitter, Wer kennt Wen, Google+ & Co. sind nicht nur die Lieblings-Treffpunkte von Abermillionen Surfern. Die sozialen Netzwerkdienste sind im Begriff, sich als die wichtigsten Torwächter für den Zugang zum Internet generell zu etablieren. Facebook hat aktuell mehr als 800 Millionen aktive Benutzer. Davon über 23 Mio. in Deutschland, von denen sich jeder zweite täglich einloggt. Wäre der Dienst ein Staat, so wäre er noch vor den USA der drittbevölkerungsreichste der Welt. Nach den Zahlen von Compete wurde Facebook im Januar erstmals häufiger besucht als Google. Und laut Alexa verweilen Surfer fast dreimal so lange auf den Seiten von Facebook wie auf denen des Suchmaschinenprimus.

Neben großen Kontaktnetzwerken existieren unzählige kleinere Plattformen, die sich auf bestimmte Themengebiete konzentrieren. Zu den wohl erfolgreichsten Communities zählen YouTube oder Flickr, die ihren Nutzern das Hochladen, Tauschen und Bewerten von Videos beziehungsweise Fotos ermöglichen. Auf der Musikplattform www.last.fm kann man sein individuelles Radioprogramm oder eigene Hitlisten erstellen und sich durch die Charts der anderen User klicken.

Viele deutschsprachige Plattformen haben einen eher regionalen Bezug oder widmen sich speziellen Nischenthemen. Während sich beispielsweise die Nutzer auf www.solebich.de über die neuesten Trends in der Inneneinrichtung beratschlagen, bietet Meine-Bundeswehr.de einen Online-Treffpunkt für ehemalige, aktive oder zukünftige Soldaten. Auf www.autoki.de können Autoliebhaber mit ihren fahrbaren Untersätzen angeben, und www.dogspot.de ermöglicht den Austausch von Infos rund um den Hund. Skurril geht es in Communitys wie www.alleine-kochen-ist-doof.de oder auch www.frag-mutti.de zu. Der Name lässt hier schon auf den Inhalt der Seiten schließen.

Communitys mit regionalem Bezug gibt es in den meisten deutschen Großstädten. www.kwick.de und www.freiburgeins.de etwa widmen sich vor allem der Veranstaltungsszene, auf der Kontaktplattform www.lokalisten.de trifft man sich mit Freunden und Bekannten aus der gleichen Stadt oder Region. Und dann ist da natürlich Fudder – die Nachrichten-Community mit Neuigkeiten und spannenden Geschichten aus Freiburg und der Region. Das Medienblog www.zweinull.cc fasst in zahlreichen Artikeln zusammen wie man das Internet als treuen, allwissenden Begleiter nutzt.

Negative Auswirkungen

Der Journalist Adamek beschreibt, wie sich das Leben vieler Menschen, insbesondere junger Leute immer weiter virtualisiert. Nicht nur positive Kommunikation wird über das soziale Netzwerk weltweit verbreitet, auch negative. So erweitern Cybermobbing oder Bullying das „Dissen“ auf dem Schulhof ins Netz, jedoch wesentlich anonymer und weitreichender. Soziale Netzwerke erhöhen so den sozialen „Anpassungsdruck“ auf Jugendliche. Einige zerbrechen daran. So gab es mehrere Selbstmordfälle, nach Beleidigungen, Bedrohungen und Erniedrigungen auf Facebook.

Und die Bilder vom letzten Saufgelage wären vor Jahren in den Fotoalben der Freunde verschwunden und verstaubt. Heute sind sie für alle Welt einsehbar. Das interessiert natürlich auch die Personalchefs, die auf Grund von „Jugendsünden“ unliebsame Kandidaten gleich aussortieren können.

Doch nicht nur der achtlose Umgang mit unseren eigenen Daten stellt ein Risiko dar. Denn die Datenkrake Facebook, die nicht nur an unseren persönlichen Daten sondern auch denen unserer Freunde interessiert ist, offenbart immer mal wieder technische Sicherheitslücken. So mutiert der „Gefällt mir“-Button dank Cookies zum trojanischen Pferd, welches sich nicht für uns als Person, sondern unsere Konsumgewohnheiten interessiert. Um aus diesen Daten Geld durch Werbung zu generieren.

Das ist eine Chance für unser Projekt Kakapo.de

Die Dominanz der „großen 5“ bedeutet keineswegs, dass anderen sozialen Netzwerken scharenweise die Nutzer weglaufen. Im Gegenteil: im Schatten der Platzhirsche gedeihen viele andere Plattformen für das soziale miteinander munter weiter. Neben den großen Allzwecknetzen wie Facebook & Co.  entstehen zurzeit dutzende kleinere, vertikale Netze, die um bestimmte, abgegrenzte Nutzergruppen werben.

Meist gibt es hier keine gemeinsame technische und vor allem einheitliche Plattform. Das führt zu großen Investitionen, die sich kleinere Unternehmen, Vereine und Institutionen i. d. R. nicht leisten können.

DAS ist die Chance für die erfolgreiche Vermarktung von sozialen Netzwerken auf der kostengünstigen Plattform von Kakapo.de. Möglich wird dies erst durch das Netzwerk der operativen und strategischen Partner von Kakapo.de. Hier erfahren Sie mehr über das von den Unternehmensberatungen FNCT, OMNYSS Business Development und lost-and-more Consulting begleitete Projekt.

Zum Abschluss hier  noch die komplette Infografik von www.allfacebook.de.

Facebook. Zahlen und Fakten Januar 2012.


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Soziale Netzwerke: „Fluch und Segen“
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