Viele Blogger und Webmaster wissen schon eine Menge darüber, wie sie ihren Blog oder die Webseite gestalten und die Texte verfassen sollten, um bei der Anzeige in den Suchmaschinen einen möglichst vorderen Platz zu ergattern. Regelmäßiger Content mit ausreichendem Umfang und einer klaren Textstruktur sowie ein gut gewähltes Keywort zählen u. a. dazu. Häufig wird aber die Bedeutung der Bilder für ein gutes Google-Ranking unterschätzt. Dabei kann sich ein gutes Bilder-SEO durchaus positiv auswirken.

Bildgröße, Dateigröße und -format geschickt wählen

Klar ist, das Bild, dass Sie verwenden, sollte möglichst hochauflösend und groß genug sein, damit Ihre Besucher die Inhalte gut erkennen, eingebundenen Text gut lesen können. Beachten sollten Sie, dass die Größe Ihrer Bilddatei nicht so groß ist. Denn eine große Bilddatei führt zu langen Ladezeiten. Und lange Ladezeiten führen wiederum häufig dazu, dass Besucher Ihres Blogs – insbesondere bei mobilen Geräten – nicht abwarten möchten und einfach wegklicken. Mit Hilfe verschiedener Bildbearbeitungsprogrammen können Sie die Dateigröße Ihrer Bilder verringern. Daneben ist es gut zu wissen, dass Bilder im png-Format häufig die geringsten Ladezeit benötigen.

Dateiname für die Bilder vorab vergeben

Aus SEO-Sicht sollte bereits der Name der Bilddatei das Fokus-Keywort enthalten. Da Bilder beim Aufnehmen oft automatische einen Namen von der Kamera oder vom Handy bekommen, heißen sie dann IMG1234 oder auch 23454321. Sie sollten diesen Namen ändern, bevor sie die Bilddatei in Ihren Blog hochladen. Beachten Sie dabei, dass Google bei mehreren Worten einen Bindestrich benötigt, um einzelne Wörter erkennen zu können. Nennen Sie Ihr Bild also beispielsweise „googlebildsuche.png“. Den Unterstrich, den viele Programme beim Hochladen der Bilder im  Dateinamen zwischen einzelnen Worten erstellen „google_bildsuche.png“, kann der Google Bot nicht erkennen.

Fokus-Keywort auch im Alt-Attribut nutzen

Eine wichtige Angabe beim Nutzen von Bildern ist das sogenannte Alt-Attribut oder auch Alt-Tag. Dabei handelt es sich um eine alternative Beschreibung für das Bild, die immer dann angezeigt wird, wenn das Bild selber nicht angezeigt werden kann. Der Google-Bot kann ihr Bild nicht „erkennen“ und braucht den Alt-Tag zum Entschlüsseln. Auch spezielle Programme für blinde Menschen (Screenreader) nutzen das Alt-Attribut und stellen so dem Nutzer vorlesend den Inhalt des Bildes vor. Zudem kann der Besucher Ihres Blogs Ihren Alt-Tag lesen, wenn er mit der Maus über das Bild fährt und erhält so zusätzliche Informationen. Deshalb sollte Sie im Alt-Attribut das Bild mit wenigen Worten gut beschreiben.

Und eines ist auch noch wichtig

Bei dem sicher wichtigen Blick auf die Suchmaschinenoptimierung Ihres Blogs und der Bilder sollten Sie nicht vergessen, dass Ihre Bilder eine wichtige Aufgabe für Sie und für den Leser übernehmen: Sie veranschaulichen schnell und präzise das, was mit Worten mühsam umschrieben werden muss. Daneben lösen sie im Leser Ihres Blogbeitrages oft Gefühle und Emotionen aus und haben dadurch einen höheren Erinnerungswert.  Deshalb sollten Sie jedes Bild mit Bedacht und Sorgfalt auswählen.

Wie Sie herausfinden können, welche Ihrer Bilder bereits von Google indexiert wurden, erfahren Sie in meinem nächsten Beitrag.

Optimieren Sie auch Ihre Bilder für Google