Dieser Beitrag wurde bereits am 29. 10. 2012 veröffentlicht. Das ist eine ganze Weile her. Der Inhalt ist daher möglicherweise nicht mehr auf dem neuesten Stand.


Ideendetektiv - Bilderoptimierung - Google-Bildersuchergebnisse Bilder sind zu einem festen Bestandteil von Internetauftritten geworden und sollten in keinem Blogartikel fehlen. Sie dienen als Eyecatcher, lockern textlastige Beiträge auf und verfügen über die Fähigkeit, zusätzliche Informationen zu transportieren. Auch für Google sind Bilder wichtig. Es gibt sogar einen speziellen Bildersuchbereich mit eigenem Ranking. Die Bildersuche ist mittlerweile die meist genutzte Funktion bei Suchmaschinenbesuchen. Da Google & Co. die Bilder nicht erkennen, nicht lesen können, sind für ihre Optimierung zusätzliche Informationen nötig. Entscheidend für ein möglichst hohes Ranking in der Google-Bildersuche sind verschiedene Faktoren. In diesem Artikel werde ich auf die Möglichkeiten eingehen, die Sie direkt bei der Bildbearbeitung und beim Einfügen des Bildes in einen Blogbeitrag haben, um diesen Faktoren möglichst gerecht zu werden.

Onpicture-Optimierung Ihrer Bilder

Werfen wir zuerst einen Blick auf Größe und Format des Bildes, das Sie in Ihrem Artikel hochladen möchten. Google-optimiert ist ein Bild im 4:3-Querformat mit einer Größe zwischen minimal 300 x 200 und maximal 1280 x 960 Pixel. Thumbnails und Avatare sind zu klein. Die Dateiendung, also das Komprimierungsformat, in dem das Bild zur Verfügung steht (als jpeg – für Fotos, png oder gif – für Grafiken) spielt für das Google-Bilder-Ranking keine Rolle. Viel entscheidender ist der Dateiname des Bildes. Er hat eine wesentliche Bedeutung für das Ranking. Sie können sich sicher vorstellen, dass „DSCN 673“ ein nur wenig aussagekräftiger Name für ein Bild ist. Am günstigsten wirkt sich ein sprechender Dateiname aus. Den Dateinamen geben Sie der Datei bevor sie das Bild in Ihren Blog hochladen. Zu beachten ist dabei, dass ein Bild nur bei dem Keywort, das im Dateinamen genutzt wird, gerankt wird. Das Keywort sollte mit dem Bild übereinstimmen. Sollten Sie mehrere Keywörter benutzen, bestimmt Google, unter welchem Suchbegriff das Bild angezeigt wird. Schreiben Sie mehrere Wörter mit Bindestrich – nicht mit Unterstrich – z. B. „alte-Stolberger-Burg.jpg“.

Onpage-Optimierung Ihrer Bilder

Die wichtigste Voraussetzung, damit der Google-Crawler die Bilder Ihres Blogs finden und indexieren kann, ist, dass eine Indexierung in Ihrer robots.txt nicht unterbunden ist. Der Googlebot Image 1.0 besucht Blogs in regelmäßigen Abständen und überprüft, ob bereits indexierte Bilder noch vorhanden sind und ob sich neue Bilder im Blog befinden. Dabei beginnt Google meist auf der Startseite und folgt dann den Links durch den Blog. Gerade in Blogs, in denen viele Bilder genutzt werden, hat es sich als günstig erwiesen, auf der Startseite eine Übersicht mit Thumbnails-Bildern zu zeigen, die auf die einzelnen Artikel in denen das jeweilige Bild in Originalgröße zu finden ist, verweisen. Wichtig für ein möglichst hohes Google-Ranking sind einerseits der das Bild umgebene Text als auch der für das Bild definierte ALT-Text (Alternativtext). Im umliegenden Text – insbesondere im Quelltext – sollte das Keywort mehrfach vorkommen. Eine genaue Definition von „umliegenden Text“ gibt es nicht. Gehen Sie davon aus, je näher das Keywort am hochgeladenen Bild ist, um so günstiger. Zusätzlich sollten das Keywort auch in der Abschnittsüberschrift (Header 2) vorkommen, die über dem Bild steht. Der ALT-Text stellt eine alternative Bildbeschreibung dar. Der hier angegebene Text wird immer dann angezeigt und genutzt, wenn ein Bild aufgrund von Serverproblemen oder Browsereinstellungen nicht geladen werden kann. Bei Programmen für sehgeschädigte oder blinde Menschen wird er als Text vorgelesen. Diese Bildbeschreibung sollte das gewählte Keywort unbedingt enthalten. Auf der Grafik abgebildet finden Sie die Eingabemaske, die sich beim Hochladen von Bildern bei WordPress öffnet. (Zur besseren Lesbarkeit bitte das Bild anklicken.)

Ideendetektiv Bilder im Dashboard hochladen
Dateiname und ALT-/Alternativtext sind beim Bilder-Hochladen besonders wichtig.

Der Titel, der immer dann sichtbar wird, wenn man das Bild anklickt oder mit der Maus über das Bild wandert, ist – ähnlich wie die Bildunterschrift – eine zusätzliche Information für den Leser. Für das Google-Ranking spielen beide Angaben keine entscheidende Rolle. Einen wichtigen Aspekt wollen wir natürlich nicht außer Acht lassen. Wichtig für ein möglichst hohes Ranking in der Bildersuche ist natürlich auch eine hohe Klickrate. Die können Sie zum Teil durch ein wirklich passendes (am besten ein gerne gesuchtes und noch nicht oft verwendetes) Keywort oder aber durch einen Eyecatcher erreichen – durch ein Bild also, dass die Internet-User neugierig macht und zum Anklicken animiert. Im nächsten Artikel geht es darum, wie ein Artikel gestaltet, kategorisiert und verschlagwortet sein sollte, um möglichst onpage-optimiert zu sein.


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Richtig bloggen für Google & Co. – Bilder optimieren
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